Miniteiche

Wasser fasziniert und schafft Wohlbehagen. Daher erfreuen sich Gartenteiche großer Beliebtheit. Doch nicht immer steht ausreichend Platz für einen großen Teich zur Verfügung. Miniteiche haben den Vorteil, dass Sie auch auf kleinen Flächen wie Balkone oder Terrassen Platz finden.

Aufgrund Ihrer geringen Größe von nicht mehr als 1qm sind sie recht pflegeleicht. Dennoch sollten Sie ein paar Dinge beachten, wenn Sie sich einen kleinen Teich anschaffen wollen.

Gefäße für den Miniteich

Wollen Sie den Behälter freistehend auf einer Terrasse oder Balkon stellen oder eingraben?

Soll der freistehende Teich mobil sein empfehlen sich Gefäße mit einem geringeren Volumen und Eigengewicht. Ein Weinfass wiegt gefüllt an die 200 kg und ist daher nicht so einfach zu versetzen. Zinkwannen oder Plastikkübel sind dagegen leichter zu bewegen, da sie ein geringeres Eigengewicht und Fassungsvermögen haben. Bei großen und schweren Gefäßen müssen Sie auch die Tragfähigkeit des Untergrunds prüfen.

Bei freistehenden Gefäßen sollte man berücksichtigen, dass sie sich in der Sonne schnell aufheizen was eine negative Wirkung auf Ein halbschattiger Standort ist daher zu bevorzugen.

Alternativ kann man auch Baukübel oder fertige Teichschalen eingraben. Bei Mörtelkübeln, die senkrechte Wände haben, sollte man mit Steinen zumindest an einer Stelle eine flache Randzone schaffen, um so Ausstiegshilfen für Kleintiere zu schaffen.

Auf Fische sollte man bei Miniteichen verzichten. Die Teiche sind einfach zu klein, bieten keine Rückzugsmöglichkeiten an und heißen sich meistens zu stark auf. Wer nicht auf Fische verzichten möchte, sollte auf Teichschalen aus dem Baumarkt oder Gartencenter zurückgreifen, die eingegraben werden müssen. Hierbei sollt man darauf achten, dass die Teichschale einen Bereich mit einem Tiefpunkt von ca. 1m hat, damit die Fische dort überwintern können.

In unserem Online-Shop beschränken wir uns auf Schalen und Wannen, die i.d.R. freistehend sind.

Pflanzen

Die richtige Bepflanzung ist für Miniteiche besonders wichtig. Schwimmende Pflanzen spenden Schatten und reduzieren somit die Sonneneinstrahlung, wie z.B. das besonders bei kleinen Teichen beliebte Feenmoos. Dennoch sollte nie die gesamte Oberfläche mit Pflanzen bedeckt sein. Bei zu starken Pflanzenwuchs muss eingegriffen werden.

Einige Pflanzen binden Nährstoffe und verbessern das Teichklima. Dazu gehören die Muschelblume, Seerose, Wasserlinse, Froschbiss oder das Tausendblatt.

Wasserpflanzen vertragen keinen Frost. Auch wenn bereits im April Wasserpflanzen angeboten werden, sollte man bis zu den Eisheiligen warten, bis man die ersten Pflanzen in den Teich einsetzt.

Pflege des Teichs

Miniteiche können sich kaum selbst regulieren, um eine gleichbleibende Wasserqualität zu erhalten. Sie sollten daher stets darauf achten, dass sich nicht zu viele Algen bilden. Auch bei Verschmutzungen durch absterbende Pflanzen und herabfallende Blätter sollte man den Teich säubern.

Springbrunnen oder Wasserspeier sorgen für Bewegung im Wasser. Dadurch wird dem Teich Sauerstoff zugeführt. Es verhindert aber zugleich, dass Mücken ihre Larven ablegen. Der Wasserspeier sollte optisch zu der Größe Ihres Teichs passen. Zu den Wasserspeiern gehören Punpen, deren Wasserdurchfluss sich regeln lässt.

Im Winter müssen die Miniteiche in Wintergärten untergebracht oder entleert werden. Ansonsten besteht das Risiko, dass die Gefäße bei Frost beschädigt werden. Auch die Pumpen der Wasserspeier müssen frostsicher untergebracht werden, damit sich nicht kaputt gehen.